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Moore

Libelle und Moor Herbstmosaikjungfer (Foto: Elisabeth Herrmann), rechts: Reste einer Moorlandschaft

Wandern Sie in einem Gebiet, das dem Menschen früher Furcht einflößte. Nutzen Sie die Wanderwege durch eine Landschaft, auf der man heute nicht mehr auf Wasser gehen muss, durch eine Landschaft, die vielfach fasziniert. Im Herbst reizt das Farbspiel von Braun und Rot-, Gelb- und Orangetönen von Heide bis Birke. Im Sommer locken Libellen und Amphibien Naturbeobachter und  Fotografen …

Buttermoor

Vor etwa 100 Jahren erstreckte sich zwischen den drei Gemeinden Appen, Holm und Wedel und Hamburg-Sülldorf noch eine großräumig zusammenhängende Moor- und Heidelandschaft. Eine bis heute erhaltene Restinsel von ca. 105 Hektar Größe steht seit 1992 unter Naturschutz: das Buttermoor- oder Butterbargsmoor genannt

Das Moorgebiet entstand nach der Eiszeit. In einer abflusslosen Senke aus Geschiebelehm bildetet sich durch Verlandung ein nährstoffarmes Heidemoor mit typischer Pflanzenwelt aus. Am Südwestrand des Gebietes hingegen lagerten sich Flugsande ab und führten zur Bildung von Binnendünen. Das Naturschutzgebiet ist heute Lebensraum für zahlreiche hoch spezialisierte und stark gefährdete Pflanzen- und Tierarten. Hier wachsen großflächig Glockenheide, Pfeifengras und an den Dünenausläufern Besenheide. Bekassinen, Kiebitze, Krickenten und Wasserrallen finden Brut- und Rastplätze und Amphibien und Reptilien finden hier den passenden Lebensraum vor. Die vielen Insektenarten bieten den im Naturschutzgebiet lebenden Fledermausarten ein reiches Nahrungsangebot.

Einblicke in das Gebiet können Sie vom südlich gelegenen Butterbargsmoorweg nehmen oder vom Wittmoorweg, der an der Nordspitze in das Moor führt.

Ziegen im  ButtermoorBurenziegen, rechts: Buttermoor (Fotos: Norbert Jädicke)

Tävsmoor

Vor etwa 12.000 Jahren entstand in der letzten Nacheiszeit das Tävsmoor. Das seit 1995 unter Naturschutz gestellte Gebiet besteht aus zwei Übergangsmooren mit Niedermoor- und Hochmoorstadien, dem angrenzenden, teilweise wechselfeuchten Grünland, offenen Wasserflächen und Wasserläufen.

Auf einer Fläche von ca. 150 ha bietet es Lebensraum für über 300 Gefäßpflanzen, von denen etwa 40 Arten auf der Roten Liste stehen. Über 125 Wirbeltierarten, 60 verschiedene Schmetterlingsarten und 23 Libellenarten finden hier geeignete Lebensbedingungen. Die Vogelwelt ist hier mit 85 verschiedenen Arten vertreten. Auch der seltene Wachtelkönig wurde dort schon beobachtet. Durch regelmäßige Schutz- und Regenerationsmaßnahmen wird das Moorgebiet gepflegt.

Das Moor grenzt direkt an den Flugplatz Uetersen. Seine Fläche liegt mit dem nördlichen Teil auf dem Gemeindegebiet von Appen und wird hier Tävsmoor genannt. Der südliche Teil gehört zur Gemeinde Heist und wird Haselauer Moor genannt. Insgesamt ist das Moorgebiet ca. zwei Kilometer lang, aber nur etwa 500 Meter breit. Es wird durch Wege erschlossen, über die auch der Besucher näher in das Gebiet gelangt.

Tävsmoor Beweidung mit RobustrindernWiedervernässung im Tävsmoor, rechts: Landschaftspflege mit Gallowayrindern im Tävsmoor (Fotos: Elisabeth Herrmann)

Liether Moor

Restflächen eines ausgedehnten Hochmoores finden sich süd-östlich von Elmshorn, zwischen der Straße Liether Moor und der Regionalbahnstrecke. Hier hat ein Verein die Pflege der Flächen übernommen mit dem Ziel, Moorflächen und Feuchtgebiete zu erhalten und zu entwickeln. Wichtiger Partner sind die Robustrinder, die die Flächen durch die Beweidung offen und Struktur-reich halten. Stichstraßen führen von vielen Seiten in das Gebiet.

 

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