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Dünen

Holmer SandbergeHolmer Sandberge

… wo die Landschaft von der Eiszeit erzählt - Die Holmer Sandberg

Auf einem Netz von Wanderwegen und Wildpfaden können Sie das größte Binnendünengebiet in Schleswig-Holstein durchwandern und erkunden: Die Holmer Sandberge. Hier wechseln sich lichte Kiefernwälder, Birkenwäldchen und hügeliges Gelände ab. Offene Dünen-Bereiche lockern das Gebiet auf. Im Herbst leuchten orangenes Pfeifengras und gelbe Birkenblätter vor dem Hintergrund dunkler Kieferkronen.... Ein kleiner Teich mit Rastplatz lädt zu einer Pause mit reizvollen Ausblicken auf abwechslungsreiches Gelände ein. Wäldchen und Dünen sind von einer Landschaft aus Baumschul- Weideflächen und Moore umgeben.

Insgesamt umfassen die Holmer Sandberge ein ca. 130 ha großes Gebiet. Die Binnendünen gehen entstehungsgeschichtlich auf die Eiszeit zurück und sind Teil des einstigen Urstromtales der Elbe. Inzwischen sind sie größtenteils bewaldet und bieten eine reichhaltige Flora und Fauna. Dies ist ein Grund dafür, dass die Holmer Sandberge als Natura 2000 Gebiet ausgewiesen wurden. Die heute zugänglichen Binnendünen, mehr als 15 Hektar, wurden ab 2005 von der Gemeinde Holm frei gelegt.

Dünen - Lebensraum für spezialisierte Pflanzen trockener, nährstoffarmer StandorteDünen sind Lebensraum für spezialisierte Pflanzen trockener, nährstoffarmer Standorte

Auf einer Tour mit unserern Natur- und Landschaftsführer erfahren Sie Wissenswertes über die einstige und heutige landwirtschaftliche Nutzung der Holmer Sandberge, naturkundliche Details oder die „Klütenpedder“

Auf Sand gebaut - Schloss Düneck

Auch andernorts sammelten sich eiszeitliche Flugsande. So z.B. auch in der Pinnau-Niederung. In unmittelbarer Nähe zum Marschengewässer wuchsen hier noch Mitte des 19. Jahrhunderts spärliche Krüppelkiefern auf dem Dünengelände am Rande der Geest. Ganz anders als in den Holmer Sandbergen wurde hier mit der kargen Sandfläche verfahren. Im Zuge von Planung und Bau eines großen Anwesens mit Parkanlage auf der Binnendünenfläche ließ der Bauherr Michael Lienau Ende des 19. Jahrhunderts den unfruchtbaren Sandboden aufwendig durch lehmigen Marschboden abdecken.

Holmer Sandberge Holmer Sandberge (Foto links: Norbert Jädicke)

Dünen und Moore

Wie beim Liether Moores westlich der Ortschaft Klein Nordende trugen die Dünen macherorts zur Bildung eines Moores bei. Beim Liether Moor sorgten die Verwehungen der Geltschersande dafür, dass Wasser in einer eiszeitlichen Senke nicht abfließen konnte. Zunächst durch Verlandung später durch Torfmooszuwachs entstand hier über Jahrtausende ein Hochmoorkomplex. Auf eine ähnliche Entstehung geht auch das Butterbargsmoor zurück. Hier weisen Heideflächen noch heute auf das Vorhandensein von Binnendünen hin.

Weitere Binnendünen finden Sie im Westen von Hamburg in Wittenbergen und im Osten von Hamburg: Boberger Dünen, Besenhorster Sandberge.

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