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Strand & Co

Header-Bild: Mirko Kandalf

Während in Willkommhöft noch die großen Containerschiffe verabschiedet werden, die den Hamburger Hafen verlassen, beherbergen eine Reihe kleinerer Häfen im Verlauf der Marschenflüsse Krückau, Pinnau und Wedeler Au Sportboote und Segler.

An einigen Stellen öffnet sich der Schilfgürtel der Elbe und der Besucher kann an einem schönen Strand unmittelbar am großen Strom ein Sonnenbad nehmen und die Füße im Elbstrom baden.

ElbstrandElbstrand bei Wedel (Foto: Holsteintourismus/photocomany)

Willkommhöft

Wer kennt sie nicht, die Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft in Wedel. Es hat schon seemännische Tradition, wenn die Schiffe, die auf der Elbe den Hamburger Hafen anfahren, begrüßt und diejenigen, die wieder auf Seereise gehen, verabschiedet werden.

Die weite, an die Elbe grenzende Rasenfläche, die Hafeneinfahrt in den Schulauer Hafen und der schwimmende moderne Fähranleger machen Willkommhöft zum besonderen, maritimen Anlauf- und Aussichtpunkt an der westlichen Grenze Hamburgs. Wenn die Hamburger Flagge zum Gruß gesenkt (seemännisch: „gedippt") und das internationale Flaggensignal für „Gute Reise" mit den Buchstaben „U" und „W" gehisst wird, grüßt die weite Welt. Und jeder, der an Land zurückbleibt, fühlt die große Reise, die nun für ein Schiff beginnt, wenn beim Verlassen deutscher Gewässer die Nationalhymne dessen Heimatlandes gespielt wird.

Willkommhöft  Schiffsbegrüßungsanlage Willkommhöft (Foto: Holsteintourismus/photocompany)

Der Name Willkomm-Höft stammt von niederdeutsch Hööft „Landspitze, -zunge", denn das Fährhaus liegt in Schulau, dem südlichsten Ortsteil von Wedel an der Unterelbe. Installiert wurde die Anlage vonFriedrich Behnke am 12. Juni 1952 installiert. Heute steht sie unter der Patenschaft der Nautischen Kameradschaft HANSEA. Zwischen 8.00 Uhr und Sonnenuntergang beziehungsweise 20.00 Uhr wird für Schiffe über 1000 Bruttoraumzahl, die die deutschen Gewässer verlassen ,die Nationalhymne ihres Heimatlandes gespielt.

Beach Club und Grillgelände

Idyllisch zwischen Schulauer Hafen und Tonnenhafen liegt das Strandbad. Mit einem Sandstrand, einem schattigen Kinderspielplatz und einer großen Grünfläche am Deich lädt es zum ausgiebigen Verweilen an der Elbe ein. Zum Strandbad gehören auch ein Beachclub und eine DLRG-Rettungsstation.

Strand am Elbehochufer

Ein weiterer, größerer und urwüchsigerer Strand erstreckt sich östlich des Willkomm Höfts unterhalb des Elbwanderweges. Von hier aus kann man schon von weitem einen Blick auf die dicken Pötte erhaschen, die den Hamburger Hafen verlassen. Der Strand bietet viel Platz zum Spielen und Spazierengehen.

Fährmanssand - ein Ort für Drachensteiger

 

Fährmanssand - Blick vom DeichFährmanssand - Blick auf die Elbe (Foto: Hans Lachmann)

Verläßt man die Ortschaft Wedel und folgt dem Deich nach Nord-Westen, so gelangt man zum Anwesen Fährmanssand. Hier befindet sich einer der wenigen Deichabschnitte, an denen es im Natur- und Landschaftschutzgebiet der Marsch erlaubt ist, Drachen steigen zu lassen. Kein Wunder, dass sich hier bei gutem Wind die bunten Flieger am Himmel tummeln.

Unweit Fährmanssand befindet sich die Carl-Zeiss Vogelstation. Folgt man der Straße durch die Marsch so gelangt man nach kurzer Zeit zum Gut Winterros, einem Obstbauern, der köstlichen Kaffee und leckeren Kuchen anbietet, selbst angebautes Obst verkauft und zum Pflücken einlädt.

Hetlinger Schanze - ein Elbstrand bei Hetlingen

Von Wedel aus nur wenige Kilometer elbabwärts zeigt sich an der Hetlinger Schanze das Elbufer als langer Sandstrand. Kein Wanderer kann ihn verfehlen, stehen hier doch die höchsten Freileitungsmasten Europas: die Elbekreuzung 1 und 2.

Dieser Ort ist geprägt von den unendlichen Marschwiesen, auf denen Kühe und Schafe bei Wind und Wetter stehen, und einem Sandstrand, der Abwechslung bietet: Eine Atmosphäre ganz eigener Art entsteht durch die Schafe, die von den Deichen hinunter bis an den Strand heran wandern. Andernorts grenzt der Strand unmittelbar an einen urwüchsigen Weidenauwald, und wieder ein Stück weiter ist man umgeben von Landreitgras und Schilf. Baden ist an der Hetlinger Schanze zwar verboten – leer ist er in den Sommermonaten aber dennoch nicht: Zu schön ist es hier!

Hetlinger Strand im Winter - im Hintergrund der StrommastHetlinger Strand bei Eisgang (Foto: NABU HA)

Hafen Hetlinger Schanze

Unweit der Hetlinger Schanze befindet sich ein kleiner Hafen, der Hafen Hetlinger Schanze. In den Siebziger Jahren wurde er, wie auch der neue Haseldorfer Hafen im Zuge der Eindeichung der Marschflächen vor den Deich verlegt. Reste des ursprünglichen Hetlinger Hafens, des alten Heuhafens, sind noch nahe des Klärwerks (AZV) erhalten. Unweit des Hafens bietet der Bauernhof Hetlinger Schanze an den Sonntagen während der Saison selbst gebackenen Kuchen, Eis und Kaffee.

Neuer Haseldorfer Hafen

Der Haseldorfer Hafen liegt idyllisch. Erreichbar ist er von der Elbe aus über einen Tide-abhängigen Priel, der durch das mit Schilf und Weiden bewachsene Watt bis zum neuen Deich führt.

Am Hafen befindet sich vor dem Deich ein großer Parkplatz mit kleiner Splipanlage. Eine Fischbude, die "Röökerkist", hat an Wochenenden vom späten Frühjahr bis zum Herbst geöffnet.

Nicht nur ein idealer Ausgangspunkt für Spaziergänge am Elbdeich in Richtung Pinnausperrwerk oder zur Hetlinger Schanze  ist der Haseldorfer Hafen. Er ist auch Ausgangspunkt für die Fahrten mit dem "Tidenkieker" zur Elbinsel Pagensand, die vom Elbmarschenhaus vermittelt werden.

Haseldorfer Hafen - Blick in das Hafenbecken  bei NiedrigwasserNeuer Hafen Haseldorf - Hafenbecken bei Ebbe

Mehr über den Haseldorfer Hafen erfahren Sie auf der Web-Seite des WSC-Haseldorf. PDF-Link: www.wsc-haseldorf.de/berichte/WSCHa-Marschinfo.pdf

Alter Hafen Haseldof

Eine weitere Rastmöglichkeit abseits des Trubels finden Sie am alten Haseldorfer Hafen. Dieser vor dem alten Deich unmittelbar am Dorfrand von Haseldorf gelegene Hafen schließt mit einem schnurgeraden, einst schiffbaren Graben an das mit der Binnenelbe verbundene Grabensystem an. Der Blick über die Wasserfläche vermittelt fastden Eindruck, man sei  in einer holländischenr Kanallandschaft. Auf einer Wiese unweit des Hafens trockneten bis vor kurzer Zeit noch die Binsenschneider ihre Binsen an Stellagen. Auf einem gepflasterten Vorplatz befindet sich eine Schuzthütte.

Deekenhörn

In Haselau / Hohenhorst finden Sie unweit des neuen Deiches eine große Freizeit- und Spielanlage: Das Freizeitgelände Deekenhörn. Einst ein kleiner Elbhafen, wurde dieser aufgeschüttet und biete nun den Besuchern einen See, Spielgeräte für Kinder, Lieg- und Spielweisen und Grillplatz in Sonne und Schatten. Ein guter Rastplatz vor allem für Wanderer oder  Radfahrer. Unweit von Deekenhörn lädt die Bäckerei Grothe auch am Wochenende zum Frühstück und Kaffetrinken oder in der Sommerzeit zu selbstgebackenem Holzofenbrot ein.

Pinnausperrwerk

Pinnau-SperwerkPinnau-Sperwerk (Foto: Norbert Jädicke)

Auf dem Weg entlang des Deiches schafft das Pinnausperwerk den Übergang von linken zum rechten Ufer des kleinen Marschenflusses Pinnau. Auf der linken Mündungsseite erstreckt sich eine große Wiese mit weitem Blick auf die Elbe. Sie lädt zum Verweilen ein und lässt beim Betrachten der großen Containerschiffe, die vorbeiziehen, von der großen weiten Welt träumen. In den Abenstunden kann man hier bei geeignetem Wetter nicht nur einen schönen Sonnenuntergang beobachten, sondern auch bei Ebbe den einen oder anderen Seehund mit dem Fernglas auf einer der Schlickbänke entdecken.

Überqueren Sie das Pinnausperrwerk, so können Sie - nicht weit entfernt - im Melkhus einkehren. Von Radlern wird das Angebot an Milchspeisen besonders gerne genutzt.

Die Pinnau - Drehbrücke und Hafen

Der  Deich entlang der Pinnau läd zu einem Spaziergan entlang der Pinnau ein. Idyllische Blicke auf den langsam fließenden Marschenfluss und die hinter dem Deich verborgenen Häuser, die nur ihre Dachflächen zeigen, vermitteln Ruhe und Entspannung in einer typischen Marschlandschaft. In Höhe Neuendeich gelangt der Besucher an die Drehbrücke, ein historisches Bauwerk. In der Zeit von Oktober bis März ist es der einzige Überweg über den Fluss bevor man das Städchen Uetersen erreicht. Denn in dieser Zeit sind die Sperrwerke nicht in Betrieb. 

Drehbrücke Klevendeich/NeuendeichHistorische Drehbrücke Klevendeich/Neuendeich über die Pinnau

An der Drehbrücke lädt eine kleine Rasthütte zum Verweilen ein. Von der Brücke eröffnet sich ein weiter Blick auf den Flusslauf und den kleinen Sportboothafen auf der linken Uferseite Kurzendeich. Im Sommer kann man hier bei Flut kleine Segler auf der Pinnau segeln sehen.

Die Drehbrücke ist noch im Betrieb: Hier hat der Schiffsverkehr noch Vorrang vor dem Fahrzeugverkehr. Denn Fluss-aufwärts bindet die Pinnau auch den Uetersener Hafen und den Pinneberger Hafen noch immer an die Elbe an. Ein guter Ort, um in Ruhe die Schiffe zu beobachten.

Unweit der Brücke befindet sich die Aalkate, ein Fischrestaurant erster Klasse. Hier können Sie an warmen Tagen auf der Terrasse sitzen, die eine Blick auf die Pinnau bietet. An Sonntagen lockt ein Brunch.

Krückausperrwerk und Kronsnestfähre

Will man am Elbufer die Krückau passieren, muss man das Krückausperrwerk überqueren. Wie auch das Pinnausperrwerk ist es nur in den Sommermonaten geöffnet.

Im Mündungsbereich der Krückau, auf der Binnenseite des Krückausperrwerkes befindet sich ein Sportboothafen. Seine Besonderheit ist, dass er durch Tore gegen die Ebbe geschützt ist und nicht trocken fällt. Im Sommer wird hier gegrillt, gebadet und gekechert, wenn nicht gerade das Boot für einen Törn auf die Elbe klar gemacht wird.

Fähre KronsnestRadler nehmen die Fähre Kronsnest (Foto Holsteintourismus)

Wer in den Sommermonaten Lust hat, auf eine Fährfahrt besonderer Art, nimmt den Weg Fluss-aufwärts am Deich entlang nach Kronsnest / Seestermühe. Nach alter Tradition werden Sie und Ihr Drahtesel hier an Wochenenden mit der kleinsten Fähre Deutschlands vom Fährmann per Muskelkraft auf die gegenüberliegende Seite gebracht. Wenn die Fähre mal nicht auf Ihrer Seite liegt: Einfach die große Glocke läuten!

Stöpenkieker, Ausstellung und Feste rund um den Fähranleger Kronsnest sind typisch ländliche und  fröhliche Ereignisse, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Fähre Kronsnest.

Hafen Seestermühe

Unweit des Fähranlegers Kronsnest, jedoch auf der Seite der Seestermüher Marsch befindet sich der Seestermüher Hafen. Auch dieser ist ein kleiner Sportboothafen, allerdings angebunden an das typische Marschendorf. Im Sommer lohnt es sich, nach der "Eisbahn" Ausschau zu halten: Hier gibt es köstliches Eis aus eigener Herstellung!

Unweit des Hafens befindet sich das Gut Seestermühe, dessen Parkanlage durch Gräben und Wasserachse geprägt ist. Ein Spaziergang durch die wunderschöne, doppelreihige Lindenallee und ein Blick über die Wasserachse auf das Teehaus lohnen einen Abstecher in die historische Gartenanlage.

Baden unter freiem Himmel

Naturbad Oberglinde Naturbad Oberglinde (Foto: Holsteintourismus)

Wollen Sie in den Elbmarschen unter freiem Himmel baden, bieten Ihnen das Naturbad Oberglinde in Moorrege und der Appener See zwischen Holm und Appen hierfür Gelegenheit. Vom Baden an den Elbstränden raten wir allen Wasserratten ab, da die Sogwirkung der Heckwelle vorbeifahrender Frachter unberechenbar sein kann.

 

 

Maritime Landschaft


Unterelbe

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Die Maritime Landschaft Unterelbe

erstreckt sich von den westlichen

Toren Hamburgs bis zur Mündung

in die Nordsee und ist eine

Schatztruhe für Entdeckungs-

touren.

Tipps rund um die Schiffahrt,

von Leuchttürmen über Hafen-

check bis zum Bootsverleih

finden Sie hier

 


 

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