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Obstanbau

ApfelblüteApfelblüte

Heute können Sie bei einer Wanderung über den Deich wie auch durch die flachen Marschlande insbesondere in der Haseldorfer Marsch ausgedehnte Apfel, Kirsch oder Zwetschgenplantagen sehen. Viele der in unserer Region geernteten Äpfel finden Sie in den Geschäften Schleswig-Holsteins. Rund 40% der in Schleswig-Holstein gekauften Äpfel stammen aus der Elbmarsch.

In der Haseldorfer und Seestermüher Marsch führen viele der Obstbauern einen Hofladen: Dort können Sie auch am Wochenende Ihr Obst direkt vom Erzeuger kaufen. Mit Beginn der Ernte haben Sie vielerorts die Möglichkeit Ihr Obst auch selber zu pflücken.

Zur Geschichte des Obstanbaus

Blick auf eine blühende Obstplantage bei KreuzdeichBlick auf eine blühende Obstplantage bei Kreuzdeich (Foto: Elisabeth Herrmann)

Jahrhunderte lang hat die Elbe die Elbmarschen alljährlich überflutet. Ihre nährstoffreichen Frachten haben einen fruchtbaren Boden hervorgebracht. Lange Zeit war Obst nur für den Adel bestimmt. Erst Ende des 18. Jahrhunderts dentwickelt sich eine Kultur der privaten Obstgärten, deren Obst nicht-adelige Bürger für den eigenen Verbrauch anbauten.
Der Ertrags-Obstbau etablierte sich in den Elbmarschen nördlich der Elbe gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges gab es eine Vielzahl kleiner Obsthöfe. Mit der Industrialisierung der Landwirtschaft hat sich auch der Obstanbau gewandelt. Viele Obstbauern haben Ihre Tätigkeit auf den Nebenerwerb verlagert. Nur wenige Großbauern leben heute noch ausschließlich von Ihrer Landwirtschaft.

Obst ernten und regional Einkaufen

Apfel pflücken, Einkauf im HofladenWer Spaß am Ernten hat, oder gerne Obst und Gemüse frisch vom Erzeuger einkaufen möchte, findet in den Elbmarschen dazu jede Menge Gelegenheit. (Foto links: Holstein Tourismus)

Viele Obstbauern betreiben Ihre Obsthöfe heute im Nebenerwerb. Sie verkaufen anders als Großbetriebe einen wesentlichen Teil Ihrer Erzeugnisse in eigenen Hofläden, die meist auch an de Wochenenden geöffnet haben. Hier gibt es dann zuweilen auch Saft, Eier oder Marmelade. Einige Hofläden bieten sogar Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.

Wer gerne selber Pflücken möchte, findet zur Erntezeiten vielerorts Hinweisschilder auf Erdbeeren, Kern- und Steinobstplantagen zum Selberpflücken, oder fährt gezielt zu einem der Höfe.

Holsteiner Apfeltage

Obsternte in der Haseldorfer und Seestermüher MarschApfelernte auf einer Obstplantage in der Marsch (Foto: Elisabeth Herrmann)

Von Anfang September bis Ende Oktober feiert die Region alljährlich die Obsternte mit den Holsteiner Apfeltagen. Rund 5 Wochen lang haben Sie die Gelegenheit regionale Apfelgerichte zu genießen, beim Tag der offenen Höfe die modernen Obsthöfe zu besuchen, an Führungen durch den Obstgarten Haseldorf teilzunehmen oder mit Kindern und Familie einemal Apfelsaft zu quetschen. Die aktuellsten Informationen finden Sie immer auf unserer Webseite.

Das (Obst-) Paradies liegt vor der Haustür – Der Garten alter Obstsorten in Haseldorf

Obstgarten alter Sorten in HaseldorfDer Obstgarten Haseldorf ist eine der größten öffentlich zugänglichen Obstsortensammlungen Deutschlands

Genießen Sie die herrliche Blüte eines traditionellen Obstgartens im Frühjahr und die reiche Ernte von Juli bis November. Erleben Sie den ursprünglichen Charakter der Obsthöfe in den Elbmarschen bei einem Spaziergang über die Obstwiese und pflücken Sie ihre Lieblingsfrüchte. Im Obstgarten in Haseldorf können Sie zugreifen und genießen! Als eine der größten öffentlich zugänglichen Sammlung alten Obstsorten beherbergt sie 180 alte, lokale Obstsorten von Äpfeln, Pflaumen und Birnen, die heute nicht mehr im Handel sind.

Sie können hier aber nicht nur Traditionssorten wie den Sestermüher Zitronenapfel" oder den „Schönen von Haseldorf" noch selber vom Baum pflücken, sondern auch in einer der drei Hängematten, die zwischen den Bäumen hängen, entspannen.

Die Anfänge des Gartens gehen auf das Jahr 1986 zurück. Ein vorausschauender Privatmann begann alte Obstsorten, die zunehmend aus dem modernen Obstanbau verdrängt wurden, als traditionelle Halbstamm-Bäume anzupflanzen und zu erhalten.
Der Obstgarten hat sich in den letzten 20 Jahren zu einem wertvollen Lebensraum entwickelt. Er wird nur extensiv gepflegt. Dazu gehören ein jährlicher Baumschnitt und die Beweidung mit Schafen. Auf die Verwendung von Dünger und chemischen Pflanzenschutzmitteln wird verzichtet.

3 alte Obstsorten im Haseldorfer ObstgartenDrei alte Obstsorten des Haseldorfer Obstgartens: Danziger Kantapfel, Beutelsbacher Rambour, Graue Hühnerbirne

Eine detaillierte Übersicht über die Lage der Bäume und die Sorten im Obstgarten finden Sie hiet als pdf-Datei:

Sorten im Obstgarten

Mehr über alte Apfel- und Obstsorten erfahren Sie bei einer unserer Führungen durch den Obstgarten. Dabei haben Sie die Gelegenheit Ihren Apfelsaft selbst zu pressen und die Geschmacksvielfalt unterschiedlicher Sorten zu genießen.

Wir freuen uns, wenn Sie den Erhalt des Obstgartens mit einer Spende im Elbmarschenhaus, Hauptstraße 26, Haseldorf oder auf das Konto des ISU e. V., Raiba Elbmarsch:
IBAN DE 12 2216 3114 0000 2703 00

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